Heißisostatisches Pressen (HIP)
Hot Isostatic Pressing
Das Heißisostatisches Pressen (HIP) ist ein Herstellungsverfahren, mit dem die Porosität von Metallen eliminiert und die Dichte vieler Materialien erhöht wird. Dies verbessert die mechanischen Eigenschaften des Materials (Dauerfestigkeit, Duktilität, Schlagfestigkeit) und die Bearbeitbarkeit, d.h. die Sicherheit des Bauteils wird durch das HIP Verfahren signifikant erhöht.
Wenn Bauteile mit dem HIP Verfahren behandelt werden, werden durch gleichzeitige Anwendung von Wärme und Druck, interne Hohlräume und Mikro-Porositäten durch eine Kombination aus plastischer Verformung, Fließen und Diffusionsbindung des Materials beseitigt. Das HIP Verfahren wird verwendet, um die technischen Eigenschaften von z.B. Gussprodukten, additiv hergestellten Produkten, Werkzeugen, Motorsport Bauteilen sowie Luft- und Raumfahrt Komponenten deutlich zu erhöhen.
Funktionsweise & Prozessschritte
(HIP-Zyklus)
Beim HIP-Prozess werden Bauteile bei Temperaturen von bis zu 1350 °C und einem Druck von bis zu 2000 bar ausgesetzt. Durch diese Verfahrenskombination werden innere Poren geschlossen. Die OWL GmbH nutzt modernste HIP-Anlagen mit validierter Temperatur- und Druckführung für reproduzierbare Prozesse.
Vorteile: Dichte, Dauerfestigkeit,
Bauteilsicherheit
Normen &
Zertifizierungen
Die OWL GmbH ist zertifiziert für das Heiß-Isostatisches Pressen von Metallprodukten und die Verkapselung von Metallen, Keramik und Pulvern
Kosten & Lead-Times
Die Kosten als auch die Lieferzeiten des HIP-Verfahrens werden von mehreren Faktoren beeinflusst. Neben den Eigenschaften des Bauteils spielen Materialwahl, Produktionsbedingungen sowie spezifische Prüf- und Dokumentationsanforderungen eine entscheidende Rolle. Eine Bündelung von Aufträge zu gleichen Prozessparametern reduziert die Kosten und verkürzt die Lieferzeiten.
Anwendungsfälle
(Aerospace, Motorsport, MedTech, Maschinenbau)

