Pulvermetallurgie (PM/HIP)
Powder Metallurgy

Die Pulvermetallurgie (PM/HIP) befasst sich mit der Herstellung von Metallpulvern und deren Weiterverarbeitung. Bei der Kombination von PM und HIP wird ein Pulver in eine geschweißte Kapsel gefüllt. Die Kapsel wird so endkonturnah wie möglich geschweißt um eine optimale Nutzung des Rohmaterials „Pulver“ zu ermöglichen und ressourceneffizient zu arbeiten. Nach dem Befüllen wir die Kapsel unter Vakuum verschlossen und durch den HIP – Hot Isostatic Pressing Prozess zu einer Komponente nachverdichtet die zur Weiterverarbeitung des Fertigteils dient.

Wenn Bauteile mit dem HIP Verfahren behandelt werden, werden durch gleichzeitige Anwendung von Wärme und Druck, interne Hohlräume und Mikro-Porositäten durch eine Kombination aus plastischer Verformung, Fließen und Diffusionsbindung des Materials beseitigt. Das Pulver wird somit zu einem Feststoff verdichtet.

Prozesskette PM/HIP

Der PM/HIP-Prozess umfasst mehrere präzise abgestimmte Schritte. Diese Prozessfolge ermöglicht komplexe Bauteile mit hoher Maßgenauigkeit und Dichte – ohne konventionelles Gießen oder Fräsen.

Kapselbau, Pulver, Konsolidierung

  • Kapselbau: Konstruktion gasdichter Hüllen nach 3D-Modell
  • Pulverbefüllung: Auswahl & Chargierung qualifizierter Metallpulver
  • Evakuierung & Verschluss: Unter Vakuum eingeschweißte Geometrien
  • Heißisostatisches Pressen: Konsolidierung bei Temperatur & Druck
  • Auspacken & Finish: Entfernung der Hülle und ggf. Nachbearbeitung

Wirtschaftlichkeit

Material, Zykluszeit, Zerspanaufwand

Im Vergleich zur klassischen Zerspanung oder Gusstechnik bietet PM/HIP entscheidende ökonomische Vorteile.  Ein Überprüfung Ihrer Bauteile zeigt, ob PM/HIP auch für Ihr Projekt wirtschaftlich sinnvoll ist.

  • Materialeinsparung: Bis zu 90 % weniger Abtrag
  • Geringerer Aufwand: Weniger Bearbeitungsschritte
  • Kalkulierbare Zykluszeiten: Durch Batching & Planungssicherheit
  • Höherer Output: Ideal für Serien mit konstantem Bedarf

Powder Metallurgy für
Serienfertigung

PM/HIP ist prädestiniert für Serienbauteile in sicherheitskritischen Branchen – überall dort, wo Wiederholgenauigkeit, Prozesskontrolle und dokumentierte Qualität gefordert sind. Die Kombination aus definierter Kapsel, kontrolliertem Pulver und standardisiertem HIP-Prozess macht reproduzierbare Resultate zur Norm.

Qualitätsnachweise & Normbezug

Beispiel-Anwendungen

Alle PM/HIP-Prozesse bei OWL erfolgen auf Grundlage relevanter Normen:

  • EN/AS 9100, ISO 9001 – Qualitätsmanagement
  • AMS2750F – Temperaturführung & Pyrometrie
  • Chargendokumentation, Materialprüfberichte & Prüfpläne sind verfügbar und an Kundenanforderungen anpassbar.

Typische Einsatzbereiche für PM/HIP-Rohlinge. Auf Anfrage stellen wir gerne konkrete Referenzprojekte zur Verfügung.

  • Materialeinsparung: Bis zu 90 % weniger Abtrag
  • Geringerer Aufwand: Weniger Bearbeitungsschritte
  • Kalkulierbare Zykluszeiten: Durch Batching & Planungssicherheit
  • Höherer Output: Ideal für Serien mit konstantem Bedarf